Geologisch gesehen durchschneidet die Jagst
den Muschelkalk. Dadurch reichert sich unterirdisches Wasser an den
Berghängen mit Kalk an. Beim Austritt dieses Wassers an die Oberfläche,
setzt sich durch die Reaktion mit Sauerstoff, der Kalk ab. Es entsteht so
genannter Kalksinter, der im Laufe der Jahre einen Damm bildet. In
einer Rinne auf diesem Damm fließt das Wasser.
Der Name ist aus der Form des Endlaufs, welches an das Hinterteil eines Rindes erinnert, entstanden. Sie finden die
Naturerscheinung direkt an der Landstraße L 1025 zwischen Krautheim und
Klepsau, ca. 600 Meter nach dem Ortsausgang von Krautheim.
Es handelt sich um eine sehr sensibles Naturdenkmal, das nicht betreten werden sollte.