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Tipps für Pausentage

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Sie möchten einen Pausentag während Ihrer Radtour einlegen? Wir haben eine bunte Auswahl mit Vorschlägen für Sie zusammengestellt.


Segway-Touren im Jagsttal

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 Segway-Touren von GötzMotion - entspannt durch Kocher- und Jagsttal gleiten
Segway-Touren von GötzMotion - entspannt durch Kocher- und Jagsttal gleiten.

Erleben Sie bei einer Segway-Tour die bewegte Geschichte des Jagsttals zwischen Möckmühl, Jagsthausen & Kloster Schöntal. Es geht von den Römern bis zu Altpräsident Roman Herzog vorbei an Burgen und Schlössern. Bei einer Segway-Tour im Jagsttal erleben sie Geschichte pur. Die Touren werden mit Startpunkten in Möckmühl, Neudenau, Jagsthausen und Kloster Schöntal...
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Kanutouren auf der Jagst

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 Kanu + Bike - Kanutouren auf Kocher-Jagst und Neckar
Kanu + Bike - Kanutouren auf Kocher-Jagst und Neckar.

Entdecken Sie bei einer Kanu-Tour auf der Jagst geschichtsträchtige Städte wie Möckmühl oder Neudenau und besuchen Sie das Kloster Schöntal oder die Götzenburg in Jagsthausen. Gepaddelt wird in Canadiern mit 2-4 Personen pro Boot.  Tagestour (ca. 6 Stunden) von Altkrautheim zum Kloster Schöntal:ab 31 € pro Person 2-Tages-Tour von Altkrautheim über...
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Kanutouren auf dem Kocher

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 Kanu + Bike - Kanutouren auf Kocher-Jagst und Neckar
Kanu + Bike - Kanutouren auf Kocher-Jagst und Neckar.

Der Kocher wird umsäumt mit Wiesen, Wäldern, Weinterrassen sowie von Fachwerkhäusern geprägte Dörfer und Städte mit einer traditionsreichen und mittelalterlichen Historie. Die unverfälschten Natureindrücke machen eine Kanufahrt auf dem Kocher zu einem Genuss für Naturliebhaber.  Angeboten werden Touren ab 2 Stunden, bspw. 2-Stunden Tour von Möglingen nach...
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Friedrich-Krapf-Museum Jagsthausen

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Das Museum im Alten Rathaus zeigt etwas aus dem Wirken des Lehrers Friedrich Krapf, der im Winter Äcker gepachtet und bearbeitet hat, und dort verschiedene Gegenstücke gefunden und anschließend entsprechend dokumentiert hat, die an die Limeszugehörigkeit erinnern.

"Beständige Begleiter - Römische Keramik"
Den Lebenslauf der Tonwaren im Leben der Menschen in römischer Zeit stellt das neu eingerichtete Museum in Jagsthausen dar. Anschaulich werden verschiedene Alltagsbereiche der Römer gezeigt, Illustrationen, Texte und Videoclips erläutern den Verwendungszweck, so dass ein 
Einblick in römisches Leben um 200 n. Chr. möglich wird. Die Sammlung wurde bewahrt und archiviert von Gerhard Krapf, der sie von seinem Vater Friedrich übernommen hatte. Familie Krapf stellte sie als Dauerleihgabe zur Verfügung, um der Öffentlichkeit Zugang zu bieten und an den Sammler zu erinnern.

1910 bewarb sich Friedrich Krapf (*27.12.1885 in Eislingen) um die Schulleiterstelle in Jagsthausen, die zum letzten Mal noch über das Patronatsrecht durch die Herrschaft von Berlichingen verliehen wurde. Schon seit seiner Jugendzeit hatte ihn die Welt der Versteinerungen fasziniert. So konnte es kaum überraschen, dass ihn in Jagsthausen nicht nur die Muschelkalkformationen, sondern sehr bald auch die römischen Steine anzogen. Wie in die Welt der Petrefakten arbeitete er sich auch in die Archäologie der Römerzeit mit wissenschaftlicher Akribie ein. Soweit sein Lehrerberuf, sein Organisten- und Chorleiteramt und seit 1912 nach der Heirat mit der Lehrertochter Julie Vögele aus Roigheim die Familie es zuließen, führte er bei anstehenden Neubauten im Ort und auf der Gemarkung auf den Feldern Grabungen durch, die er vertraglich regelte, selbst finanzierte und wissenschaftlich dokumentierte. Dabei wuchs eine Sammlung römischer Keramik zusammen, die im Lande ihresgleichen sucht: Weinamphoren und Graburnen, Henkelkrüge und Reibschalen, Wasserleitungsröhren und feine Terra-Sigillata-Gefäße...

Dazu kommen 69 römische Münzen, Knochen, Gals-, Stein- und Metallfunde. Jedes Stück ist genau bezeichnet, Fundort und -umstände sind schriftlich niedergelegt, so dass noch heute die Forschung unter Einbeziehung neuerer Erkenntnisse den Krapfschen Fundus von mehr als 2000 Teilen wissenschaftlich verwerten kann. Da sich die provinzialrömische Archäologie inzwischen vor allem mit Alltag und Wirtschaft in Vicus und Kastell befasst, sind Friedrich Krapfs Befunde im Dorf und auf dem römischen Friedhof von anhaltender Bedeutung. Die Besuche zahlreicher bekannter Forscher - Paret, Hertlein, Goessler ... - in der Lehrerwohnung in Jagsthausen belegen ebenso wie Veröffentlichungen in den "Fundberichten aus Schwaben", Zeitungen und schließlich zusammenfassend im "Neckarsulmer Heimatbuch", dass Friedrich Krapf 1928 vollendete, den Rang des Heimatforschers. Im gleichen Jahr bereits wurde seine Sammlung in das Denkmalbuch des Landes Württemberg eingetragen, bis heute gilt das von F. Krapf ausgegrabene Gräberfeld als größter erforschter römischer Friedhof am obergermanischen Limes.



Öffnungszeiten von April bis Oktober:

Jeden 1. Sonntag im Monat von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

 

Eintritt frei

Besonders lohnend ist der Museumsbesuch in Verbindung mit dem Besuch des Freilichtmuseums Römerbad (frei zugänglich) und des Museums in der Götzenburg.

Friedrich-Krapf-Museum Jagsthausen
Informationen
Anschrift: Hauptstraße  5
74249 Jagsthausen
Telefon: +49 7943 91010
Telefax: +49 7943 910150
E-Mail: info@gemeinde.jagsthausen.de »
Homepage: www.jagsthausen.de


Anreise

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Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst-Radweg · Geschäftsstelle c/o Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e. V.
Karl-Kurz-Str. 44 · 74523 Schwäbisch Hall · Telefon: +49 (0) 791 755 7444 · E-Mail schreiben »